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One Piece Set-News

One Piece OP-17: Was The World's Strongest Warriors für Spieler und Sammler interessant macht

Veröffentlicht am 8 Min. Lesezeit

Luffy auf Elbaph, die Rocks Pirates und die Kaiser auf einer Bühne: OP-17 greift gleich mehrere Themen auf, die One-Piece-Fans beschäftigen. Für das Kartenspiel ist jedoch eine andere Frage mindestens genauso spannend. Welche Karten verändern den Aufbau eines Decks, welche ergänzen bekannte Pläne, und welche möchtest du vor allem wegen ihres Artworks im Binder haben?

The World's Strongest Warriors ist inzwischen erschienen. Bandai nennt für die englische Ausgabe den 28. August 2026 und führt 131 plus vier Kartentypen auf. Stand dieses Beitrags ist der 7. Oktober 2026. OP-17 gehört damit zu den jüngsten regulären Hauptsets; OP-18 ist auf der offiziellen Produktübersicht für den 20. November angekündigt. Bandai: OP-17-Produktseite und aktuelle Booster-Übersicht

Dieser Set-Check betrachtet bestätigte Inhalte und ausgewählte Spielideen. Er erklärt, worauf du beim Zusammenstellen eines Decks oder einer Sammlung achten kannst. Eine Turnier-Rangliste lässt sich daraus nicht ableiten: Ein interessanter Effekt und ein erfolgreiches Deck sind zwei unterschiedliche Dinge.

Elbaph und Rocks geben dem Set zwei starke Schwerpunkte

Auf der offiziellen Produktseite stehen die Strohhüte in ihrer Elbaph-Aufmachung und die Rocks Pirates im Vordergrund. Dazu kommen besondere Varianten rund um die Kaiser und das vierte Jubiläum des Kartenspiels. Bandai zeigt unter anderem einen Super Leader Alt-Art von Monkey.D.Luffy OP17-079 mit Manga-Artwork. Bandai: Themen und besondere Varianten von OP-17

Für Sammler schafft das mehrere mögliche Richtungen. Du kannst die Strohhut-Motive verfolgen, eine Sammlung rund um Rocks aufbauen oder dich auf einzelne Lieblingscharacters konzentrieren. Das hilft beim Kauf mehr als die allgemeine Idee, möglichst viele seltene Karten zu besitzen. Eine klar umrissene Sammlung lässt sich gezielter vervollständigen.

Für Spieler lohnt ein zweiter Blick auf dieselben Themen. Eine gemeinsame Crew-Bezeichnung kann für Sucheffekte und andere Bedingungen relevant sein. Zwei Karten mit passenden Motiven müssen spielerisch trotzdem nicht automatisch zusammenpassen. Farbe, Kosten und Effektbedingungen entscheiden, ob sie in derselben Liste eine Aufgabe übernehmen können.

Sechs Leader, sechs unterschiedliche Ausgangspunkte

Bandai stellt zum Set Deckideen für roten Edward.Newgate, grünen Shanks, blauen Rocks.D.Xebec, violetten Kaido, schwarzen Monkey.D.Luffy und gelbe Charlotte Linlin vor. Diese offiziellen Beispiele zeigen die vorgesehenen Spielrichtungen: unter anderem rested Characters angreifen, DON!! für teure Characters nutzen oder mit Triggern arbeiten. Bandai: Deckvorschläge zu OP-17

Für deinen Einstieg in das Set ist die Leaderwahl deshalb ein guter erster Schritt. Wähle eine Spielidee, die du tatsächlich ausprobieren möchtest. Wenn du gern mehrere Züge vorausplanst und einen späteren Aufbau vorbereitest, suchst du andere Karten als jemand, der möglichst früh Angriff um Angriff aufbauen will.

Lies anschließend die Beispielkarten zusammen. Welche Karte hilft beim Start? Welche macht aus deinem Aufbau eine Bedrohung? Welche schützt diesen Aufbau? Eine Liste, in der jede Karte einzeln stark aussieht, kann trotzdem ins Stocken geraten, wenn genau die Verbindung zwischen diesen Aufgaben fehlt.

Schwarzer Luffy: Hohe Kosten als gemeinsame Bedingung

Monkey.D.Luffy OP17-079 gibt deinen Characters mit Kosten von mindestens zwölf Blocker. Das klingt zunächst nach einem Plan, der viel zu spät beginnen müsste. Bandais Deckvorstellung erklärt jedoch die Verbindung zu Giants, deren Kosten auf dem Feld um zwölf steigen. So erreichen sie die Bedingung, ohne dass du zwölf DON!! für das Ausspielen bezahlen musst. Bandai: Schwarzer Luffy und Giants

Der interessante Punkt für den Deckbau ist die gemeinsame Bedingung. Du willst passende Giants rechtzeitig erreichen und daneben Karten spielen, die von ihrer Anwesenheit profitieren. Eine Hand voller Ergänzungskarten kann enttäuschen, wenn die eigentliche Grundlage fehlt. Beim Testen solltest du daher besonders beobachten, wie häufig dein Aufbau ohne die gewünschte Kostenbedingung liegen bleibt.

Loki OP17-119 passt sichtbar in diese Idee: Bandai hebt seine Erhöhung der Kosten und zusätzliche Power im gegnerischen Zug hervor. Mit dem Leader entsteht daraus ein starker defensiver Character. Bandai: Lokis Rolle im Luffy-Deck

Das ist für deine Zugplanung interessant. Ein Character, der später blocken soll, muss für diese Aufgabe verfügbar bleiben. Du solltest beim Angreifen deshalb bereits überlegen, wie du den gegnerischen Zug überstehst. Teste beide Situationen: mit vorbereitetem Schutz und mit einem Board, das nach deinem Angriff kaum noch verteidigen kann. Die Differenz zeigt dir, welche Aufgabe die Karte wirklich übernimmt.

Rocks.D.Xebec: Ein großer Character braucht eine passende Hand

Rocks.D.Xebec OP17-118 ist ein blauer Character mit zehn Kosten und 12.000 Power. Sein On-Play-Effekt zieht eine Karte und erlaubt, bis zu zwei Rocks-Pirates-Karten mit unterschiedlichen Namen und zusammen höchstens neun Kosten aus der Hand zu spielen. Unter seiner weiteren Bedingung kann die Karte auf der Hand außerdem 2.000 Counter erhalten: Du darfst nur Characters ohne Counter auf deinem Feld haben. Bandai: Offizielle OP-17-Kartenliste

Hier kannst du beim Deckbau konkret rechnen. Für den zusätzlichen Aufbau wären beispielsweise Kostenkombinationen von vier und fünf oder drei und sechs denkbar, sofern die ausgewählten Karten die übrigen Bedingungen erfüllen. Zwei passende Karten mit gleichem Namen reichen dagegen nicht. Ebenso wenig hilft dir ein voller Ablagestapel, wenn der Effekt Karten auf der Hand benötigt.

Deshalb gehört zum Test eine Frage, die man bei großen Finishers leicht vergisst: Was halte ich zurück, bevor die große Karte kommt? Wenn du alle passenden Ergänzungen vorher einzeln ausspielst, kann der spätere Effekt weniger leisten. Wenn du zu viel zurückhältst, fehlt dir möglicherweise ein früheres Board. Diese Spannung macht die Karte spielerisch interessant und verlangt mehr als das Erreichen von zehn DON!!.

Vergleiche beim Üben zwei Abläufe mit derselben Hand. In einem spielst du die Ergänzung früh, im anderen bewahrst du sie für den großen Aufbau auf. Beobachte, ob du den späteren Zug überhaupt sicher erreichst. Ein möglicher starker Effekt ist nur dann Teil deines Gameplans, wenn die Partie lang genug dafür dauert.

Karten anhand ihres Beitrags bewerten

Du musst nicht jedes neue Deck vollständig bauen, um OP-17 zu testen. Beginne mit einer konkreten Frage an deine vorhandene Liste. Fehlt dir Nachschub? Verlierst du gegen mehrere kleine Angreifer? Ist deine Hand regelmäßig voller Karten, die erst spät etwas tun?

Suche dann nach einer Karte, die dieses Problem tatsächlich bearbeiten könnte. Eine passende Crew oder eine attraktive Seltenheit reicht als Begründung nicht. Du willst wissen, in welchem Zug die Karte gespielt wird, welche Ressource sie benötigt und welche bisherige Karte dafür weichen soll.

Notiere vor dem Austausch, was besser werden soll. Zum Beispiel: „Ich möchte in der mittleren Spielphase öfter einen zusätzlichen Character vorbereiten.“ Nach mehreren Partien kannst du prüfen, ob das passiert ist. Wenn die neue Karte nur in bereits gewonnenen Situationen beeindruckt, hat sie möglicherweise nicht die Lücke geschlossen, die du ursprünglich gesehen hast.

Alt-Art und Spielstärke getrennt beurteilen

Eine besondere Illustration kann eine Karte zum Mittelpunkt deiner Sammlung machen. Für das Deck prüfst du jedoch den Kartentext und die jeweilige Kartennummer. Wenn du zwischen mehreren Ausführungen wählst, vergleiche die konkreten Varianten sorgfältig. Ein ähnlicher Name allein garantiert nicht, dass du dieselbe spielerische Karte vor dir hast.

Diese Trennung erleichtert die Kaufentscheidung. Für eine Spielversion brauchst du eine ausreichende Anzahl der passenden Karte. Für den Binder suchst du vielleicht genau ein bestimmtes Artwork in einem bestimmten Zustand. Beides sind nachvollziehbare Wünsche, aber sie führen zu unterschiedlichen Einkaufslisten.

Wenn dein Budget begrenzt ist, schreibe diese Listen getrennt auf. So erkennst du, ob du gerade eine Lücke im Deck schließen oder dir ein Sammlerstück gönnen möchtest. Ein teures Lieblingsmotiv kann dir Freude machen, ohne dadurch deine Turnierliste zu verbessern. Du musst diesen Kauf nicht mit einem vermeintlichen spielerischen Vorteil begründen.

Display, Booster oder eine bestimmte Karte?

Ein Display bietet dir mehrere Öffnungen aus demselben Set. Einzelne Booster passen eher, wenn du das Set erst kennenlernen oder eine kleinere Opening-Runde machen möchtest. Für eine bestimmte Liste bleibt jedoch entscheidend, welche Karten und Stückzahlen du brauchst.

Rechne vor dem Kauf mit deinem tatsächlichen Ziel. Wenn du vier Exemplare einer bestimmten Karte benötigst, ist eine zufällige Auswahl aus Boostern kein verlässlicher Ersatz für diese Einkaufsliste. Wenn du dagegen neue Artworks entdecken und gemeinsam öffnen möchtest, gehört die Überraschung ausdrücklich zum Erlebnis.

Bandai weist auf der Produktseite darauf hin, dass Karten mehrfach vorkommen können und sich ein vollständiges Set unter Umständen schwer zusammenstellen lässt. Die geöffneten Inhalte bleiben zufällig. Bandai: Hinweise zum Packinhalt

Leite daraus keine Garantie auf einen bestimmten Hit ab. Einzelne Openings zeigen, was in diesen Packungen war. Für eine Aussage über deine eigene Box reicht das nicht. In diesem Beitrag nennen wir deshalb keine behaupteten Pull-Rates und keine feste Zahl an besonderen Treffern pro Display.

Vergleiche Angebote mit denselben Angaben

Bevor du Preise nebeneinanderlegst, prüfe Sprache, Produktart und Umfang. Ein einzelner Booster, ein Display und ein Case sind unterschiedliche Angebote. Dass überall OP-17 steht, macht sie noch nicht vergleichbar. Achte auch darauf, ob ein Bild die angebotene Ausführung zeigt.

Bei Einzelkarten gehören Kartennummer, Variante und Zustand zum Vergleich. Eine günstigere Karte kann eine andere Illustration oder stärkere Gebrauchsspuren haben. Für das Spielen mag das eine passende Wahl sein; für deine Sammlung möglicherweise weniger. Entscheide zuerst, welche Eigenschaften dir wichtig sind, und vergleiche danach den Preis.

Bei GrandLine Market sind OP-17-Displays und OP-17-Booster als Produkte im Katalog angelegt. Ob gerade ein kaufbares Angebot vorliegt, zeigt die jeweilige Produktseite. Der Katalogeintrag allein sagt nichts über den aktuellen Lagerbestand aus.

Bei GrandLine Market findest du auch den OP-17-Case mit japanischen Karten. Ein Case enthält mehrere Displays; prüfe die genaue Verkaufseinheit im Angebot.

Für wen sich ein genauer Blick auf OP-17 lohnt

Wenn du die Elbaph-Strohhüte oder die Rocks Pirates sammeln möchtest, bietet das Set einen klaren thematischen Ansatz. Suchst du eine neue Spielidee, sind die offiziellen Leader-Deckvorschläge ein brauchbarer Ausgangspunkt. Besonders Luffys Kostenbedingungen und Rocks' Aufbau aus der Hand geben dir konkrete Abläufe, die du am Tisch untersuchen kannst.

Nimm dafür eine einfache Testaufgabe mit: Wie zuverlässig komme ich an die Karten, die meinen Schlüsselzug ermöglichen? Spiele anschließend auch Hände, in denen ein Teil fehlt. Gerade diese Partien zeigen, ob dir die Spielweise liegt und ob die Liste genügend Alternativen hat.

Wenn du zuerst deine Zugplanung verbessern möchtest, führt dich der One-Piece-Spielguide durch die Grundlagen. Halte anschließend deine Liste im Deckbuilder fest. So kannst du nach deinen Testpartien einzelne Karten austauschen und den Aufbau vergleichen.

OP-17 liefert genug Stoff für eine konkrete Entscheidung. Wähle einen Leader oder eine Sammlungsidee, stelle deine benötigten Karten zusammen und entscheide dann, welches Produkt zu diesem Vorhaben passt. So bleibt nach dem Opening mehr als die Suche nach dem nächsten seltenen Treffer: eine Sammlung mit Richtung oder ein Deck, dessen Aufbau du verstanden hast.

Zum passenden Produkt

The World’s Strongest Warriors: Wähle einen Case, ein Display oder einzelne Booster. Die Produktseite zeigt dir die angebotene Kartensprache und aktuelle Angebote.